Geboren: 16.02.2008
Wohnort: Aichstetten
Schule: Kreisgymnasium
Hobbys: Biken, Musik hören, Freunde treffen, Lesen
Disziplin: Cross Country (XCO)
Kategorie: U19
Größte sportliche Erfolge:
3. Platz Team-Staffel Europameisterschaft 2022
2. Platz Gesamtwertung BNS 2022
1. Platz Baden-Württembergische Meisterschaft 2020,2019,2018
Motivationsspruch: Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.
Instagram: luise.hubxr
Schon als ich noch XCO (Cross-Country Olympic) gefahren bin, hat ein Trainer mal zu mir gesagt, dass ich unbedingt ein Enduro-Rennen fahren sollte. Er meinte, dass man dafür richtig viel Technik
braucht und ich durch mein frühes Techniktraining seit elf Jahren mega gute Voraussetzungen habe.
Mein erstes Enduro-Rennen bin ich dann im Oktober 2024 gefahren. Ich fand’s direkt cool, aber war noch nicht komplett überzeugt. Nach ein paar XCO-Rennen im Frühjahr 2025 meinte mein Trainer dann
aber, dass ich jetzt unbedingt mal einen Enduro-Weltcup fahren muss. Als ich dann das Go vom Nationaltrainer bekommen habe, war klar ich probier‘s einfach mal. YOLO
Was Enduro für mich so besonders macht, ist vor allem, dass ich es schon immer geliebt habe, Trails bergab zu fahren. Dieses Technische liegt mir einfach mega, und genau deshalb find ich es auch
cool, dass das Ganze auf Zeit gefahren wird. Außerdem bin ich eh total gern in den Bergen unterwegs. Bei den Rennen kommt man an Orte, wo man sonst nie einfach so hinkommen würde, und das macht’s
irgendwie nochmal cooler.
Mein erstes Weltcup-Rennen bin ich dann in La Thuile in Italien gefahren. Am Ende bin ich Sechste geworden, was für meinen ersten Weltcup und erst mein zweites Enduro-Rennen echt gut war. Danach
kam die Deutsche Meisterschaft, wo ich mir direkt den Titel holen konnte. Kurz danach ging’s noch zur WM nach Valais in die Schweiz, da bin ich Achte geworden. Insgesamt bin ich damit echt
zufrieden.
Kurz erklärt, was Enduro eigentlich ist:
Meistens gibt’s zuerst einen Trainingstag, an dem man alle Stages fahren kann, oft so um die acht Stück. Den Berg fährt man dabei selbst hoch und muss zu bestimmten Zeiten am Start sein, sonst
gibt’s Strafzeiten.
Die Zeit wird dann nur bergab auf den sogenannten Stages gestoppt. Das sind technisch richtig anspruchsvolle Trails, wo’s auf Linienwahl, Kontrolle und Tempo ankommt. Am Ende werden alle Zeiten
zusammengezählt. Wer insgesamt am schnellsten ist, gewinnt.
Die Rennen gehen entweder einen Tag oder über mehrere Tage. Dann fährt man zum Beispiel ein paar Stages an einem Tag und den Rest am nächsten.
